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Kurzbiographie unseres Namenspatrons

  • 24.06.1504 in Rochlitz geboren
  • Sohn eines Ratsherrn und Aktionärs eines Bergwerks "Zum Vogelsang"
  • seine Mutter verstarb sehr früh
  • besuchte Schulen in Rochlitz, Mittweida und Nürnberg
  • studierte danach in unter ärmlichen Umständen für 8 Jahre in Ingolstadt
  • 1526-1527 Hauslehrer auf Schloß Odelzhausen bei Ingolstadt
  • schloß sich dort dem lutherischen Bekenntnis an
  • danach Arbeit als Lehrer in Altenburg (Thüringen)
  • 1529-1530 Studium der Religion in Wittenberg (Magisterabschluß)
  • 1532-1540 Direktor einer Lateinschule in Joachimsthal
  • gründet hier selbst Lateinschule
  • leitet diese 8 Jahre
  • 1542 geht erneut nach Wittenberg zur Vorbereitung auf Kirchenamt
  • hier Kostgänger Luthers, wird dessen Tischgenosse, Freund und Vertrauter
  • Aufzeichnung Luthers Tischgespräche (von 1540-1542)
  • erster Verfasser einer Lutherbiographie
  • ab 1542 nur noch als Prediger tätig
  • setzte sich für "Freiheit des Christenmenschen" ein
  • bis 1565 Schulaufführungen in Joachimsthal (Böhmen)
  • 07.10.1565 Tod in Joachimsthal (Böhmen)
  • wurde in seiner Fachwerkkirche beigesetzt
  • sein Grab wurde zu einer Wahlfahrtsstätte der armen Bergleute
  • seit 1904 erinnert ein Denkmal vor dem Westportal der Kunikundenkirche (in Rochlitz) an den Theologen und Reformator
  • auf Initiative von Clemens Pfau von dem Berliner Bildhauer Arthur Schulz gestaltet

7 Regeln um sich sein Leben lange zu erhalten

1. Bete andächtig, befiehl Leib und Seele Gott, dem obersten Arzt.
2. Halte gewisse Zeit beim Essen ein.
3. Genieße Ruhe und Schlaf. (beizeiten schlafen gehen, frühe aufstehen)
4. Sei fröhlich und guten Muts.
5. Gehe früh nicht lange nüchtern.
6. Halte Brust und Füße warm.
7. Meide den Müßiggang

 (nach Johann Mathesius)

Mathesius-Stich von 1543
Denkmal an der Kunigundenkirche
Familienwappen Mathesius