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Literatur

Vom Lehrerseminar zum Mathesius-Gymnasium

Aus der Geschichte eines Rochlitzer Schulhauses

Autoren: Hans-Joachim Ganz und Matthias Heimann

Geigerverlag Horb am Neckar

Preis: 17,95

 

Inhaltsbeschreibung durch den Verlag

Seit das Rochlitzer Schulhaus am 26. April 1895 seiner Bestimmung übergeben wurde, haben es Tausende von Seminaristen, Schülern und Studenten besucht, Hunderte von Lehrern haben sich hier bemüht, Generationen von Heranwachsenden Rüstzeug für ihr Leben zu vermitteln – darunter auch die Verfasser dieses Buches. Es geht in diesem Buch anscheinend um ein Schulhaus, doch eigentlich geht es um die Menschen, die dort lebten, lernten und arbeiteten, für die dieses Haus zum unvergesslichen, prägenden Teil ihres Lebens wurde. Die Seminaristen nannten es den „alten Kasten“, für spätere Generationen war es „die Penne“. Doch die zuweilen auftauchende Bezeichnung vom „roten Kloster“ verweist nachhaltig darauf, dass das Auf und Ab der deutschen Geschichte auch um die Schule in tiefster Provinz keinen Bogen gemacht hat. Schule – das Lehren und das Lernen in dieser Einrichtung – steht stets im Spannungsfeld der Geschichte, deren Teil sie ist. Der Widerspruch wird nicht aufzuheben sein, dass die Schule in der Beschränktheit ihrer Zeit vorbereiten will auf etwas, was für die Zukunft nur vermutet, gewollt oder erhofft wird. Oft genug haben es Visionäre in ihrer Zeit schwer, besonders, wenn sie sich nicht einspannen lassen in die vermeintlichen und tatsächlichen Zwänge des Alltags. Und es hat Visionäre gegeben in unserem Schulhaus, und es hat Zwänge gegeben. Beides gab es zu allen Zeiten des nun 118jährigen Schulhauses. Nicht immer waren das nötige Vertrauen und genügend Toleranz dafür gegeben. Oft genug verstand sich Schule als Machtinstrument. Für Generationen von Heranwachsen ist das Rochlitzer Schulhaus wichtiger Teil, unvergesslicher Ort ihrer Persönlichkeitsentwicklung als Kind oder Jugendlicher – das war früher so, und so ist es noch heute. Auch das ist es wert, der Geschichte des Hauses nachzuspüren und dadurch Erfahrungen zugänglich zu machen. So treffen sich letztlich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

 

Leseprobe (mit freundlicher Genehmigung durch Verlag und Autoren):

Bezugsquellen: